Rechtlich korrekter eCommerce

Abmahnungen, Kundenbeschwerden, Zahlungsausfälle: Das Erstellen und Betreiben eines eShops ist nicht immer leicht. Eine Checkliste und ein Mustertext sollen mehr Rechtssicherheit für Verkäufer schaffen. eCommerce ist oft ein juristisches Minenfeld: So können Abmahnungen, egal ob juristisch berechtigt oder aus dubioser Quelle, insbesondere kleinere Anbieter in Bedrängnis bringen.

Um mehr Rechtssicherheit zu schaffen hat der Hightech-Verband BITKOM daher eine Checkliste für die juristisch korrekte Erstellung von eShops vorgelegt. Auf rund 40 Seiten werden dort im pdf-Format juristische Fallstricke im eCommerce erläutert und konkrete Tipps für die Vermeidung von Abmahnungen gegeben. Die meisten Unklarheiten und Angriffspunkte bestehen bei der Widerrufsbelehrung. So ist beispielsweise wenig bekannt, dass Anbieter bei Auktionen meist eine Frist von einem Monat statt der sonst üblichen zwei Wochen nennen müssen. Der BITKOM verweist daher auf einen Mustertext des Bundesjustizministeriums. Dieser kann direkt aus dem Bundesgesetzblatt in die Widerrufsbelehrung des eShops eingefügt werden und so Rechtssicherheit schaffen.

BITCOM Checkliste: »PDF

Bundesjustizministeriums: »Leitfaden zur Impressumspflicht

Quelle: ECIN Newsletter - »ecin.de

 

Wasserdichte eShops gestalten

eCommerce ist eine Kunst, die verstanden werden will: Ein kostenloses Whitepaper möchte mit einer Checkliste über häufig gemachte Fehler und Praxisbeispielen aufklären. Die Erstellung eines rechtssicheren Onlineshops ist ein komplexes Thema. So reicht es bei weitem nicht aus, einfach eine irgendwoher kopierte AGB-Vorlage an beliebiger Stelle in den Shop einzubinden. An verschiedenen Stellen des Kaufprozesses müssen umfassende rechtliche Informationen erteilt werden, auch die Bestellprozesse müssen juristisch korrekt ausgestaltet werden.

Ein kostenloses Whitepaper soll nun zu diesen Fragen mit Rat und Antwort bereitstehen. In diesem wird zunächst in einer kurzen Checkliste der Ist-Zustand des eigenen Shops abgefragt. Ist der Anbieter richtig gekennzeichnet? Gibt es eine Datenschutzerklärung? Werden Versandmodalitäten und Vertragsbedingung richtig dargestellt? Im Anschluss daran folgt in zehn Punkten der Schritt für Schritt der rechtlich wasserdichte Aufbau eines Online-Shops: Von A wie Anbieterkennzeichnung bis Z wie Zahlungsverfahren wird eine komplette Prozedur geboten.

»Whitepaper - kostenlos

»trustedshops.de

Quelle: ECIN Newsletter - »ecin.de

 
Erfreuliche Nachrichten -
28. Juli 2009

Neues Urteil: Für Abmahner wird es immer enger

Auch heute beschäftigt uns wieder der Abmahnwahnsinn im Internet. Das Oberlandesgericht Hamm hat nämlich neuerlich ein Urteil gefällt, das dem einen Riegel vorschieben soll... »silicon.de

07. Juli 2009

Abmahnungen aus Gewinnstreben sind rechtsmissbräuchlich

In unserer Rubrik zum Online-Recht beschäftigen wir uns heute wieder mit einem Urteil zum Abmahn(un)wesen auf Ebay: Das OLG Hamm zeigte nämlich kürzlich vielen Aktiven die rote Karte... »silicon.de

 

Ein Wichtiger Hinweis an alle Online-Händler -

BGH: Versandkosten in Preisvergleichslisten angegeben

Ein Versandhändler, der Waren über eine Preissuchmaschine im Internet bewirbt, muss dabei auch auf beim Erwerb der Waren anfallende Versandkosten hinweisen. Für den Verbraucher müssten die tatsächlich anfallenden Kosten auf den ersten Blick erkennbar sein. Zuwiderhandlungen sind wettbewerbswidrig und können zu Abmahnungen führen... »luebeckonline.com